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Frühling🌞🌞🌞//🐰❤️🐌 = P❤️M

Mittwoch, 2. April 2025

Eintrag 889

Das Bloggen, so wie ich es betreibe, wirkt heute etwas "aus der Zeit gefallen". Anfang der 2000`er Jahre gab es weltweit viele Millionen Menschen, die sich und ihren Alltag durch eine Art "Internet-Tagebuch" präsentierten. Das war noch die Zeit, bevor die sozialen Netzwerke so richtig in Schwung kamen. 

Das Bloggen ist heute weniger stark im Trend, weil die meisten Menschen lieber Videos schauen als lange Texte zu lesen. Auch der Inhalt vieler Blogs dreht sich weniger um den Blogger selbst (Tagebuch), sondern eher um Themen wie Beauty, Kleidung, Kochen, Basteln, Reisen, Garten oder Ähnliches. 

In gewissen Zeitabständen hinterfrage ich mich, ob ich nach fast 15 Jahren intensiver Bloggerei nicht aufhören sollte. Die Antwort ist bisher immer die gleiche: "Nein". Dieses Online-Tagebuch hilft mir weiterhin mein Leben und meine Umwelt zu reflektieren. Wer meinen Blog grundsätzlich nicht mag, braucht ihn nicht zu lesen. Und da ich in gewissen Dingen "altmodisch" bin, nutze ich weiterhin diese ältere Form der Homepages.

Montag, 31. März 2025

Freitag, 28. März 2025

Eintrag 887

 „Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, 

sie machen uns sowieso alles nach.“ 

(Karl Valentin)

Montag, 24. März 2025

Eintrag 886

„Kinder, 
die man nicht liebt, 
werden Erwachsene, 
die nicht lieben.“ 
(Pearl S. Buck)  

Freitag, 21. März 2025

Eintrag 885

 Wie soll ich durch das Leben schwimmen, 
wenn man mir 
meine Arme und Beine amputiert hat?

Dienstag, 18. März 2025

Eintrag 884

"Alle Kinder haben die märchenhafte Kraft, 
sich in alles zu verwandeln, 
was immer sie sich wünschen." 

Jean Cocteau

Sonntag, 16. März 2025

Eintrag 883

                   Kinder machen nicht das, 
                                           was wir sagen, 
                                                     sondern das, 
                                                                was wir tun.

(Japser Juul)

Mittwoch, 12. März 2025

Eintrag 882

Aus dem Matsch 
versunkener Träume 
werden Einsichten und Erkenntnisse 
gerührt,
das stabile Fundament
für den Rohbau 
einer neuen Realität.

Montag, 10. März 2025

Eintrag 881

Euch noch einmal ganz nahe sein

Ich würde gern noch einmal in meine Kindheit reisen wollen, um die Nähe meiner Eltern + Oma zu erleben. Auch wenn viele Tage nicht so schön waren, aber ich wäre jetzt gern bei Ihnen, egal ob die Situationen angenehm waren oder, wie so oft, überschattet von Zank und dem Suff meines Vaters.

-Ich möchte noch einmal auf dem Sofa sitzen und die Streitigkeiten meiner Eltern hören. 

-Wie gern wäre ich jetzt wieder ein kleiner Junge und könnte auf dem Arm meines Vaters oder meiner Mutter sitzen. 

-Mit meinem Vater säße ich gern erneut in einer der vielen verrauchten Kneipen, die er mit mir aufsuchte, als ich im Grundschulalter war. Ich würde vieles dafür geben, um ihn heute beim Skatspielen und Biertrinken zuzuschauen. Anschließend nähme ich seinen Hand, damit er nicht besoffen hinfällt, sondern ordentlich nach Hause findet. Ich liefe auch nicht mehr einfach so von Dir weg Papa, so wie ich es früher tat, weil ich den vielen Qualm und Biergestank nicht mehr ertrug. Das verspreche ich Dir! Um Dich noch einmal erleben zu können, ertrüge ich Deinen Zustand und akzeptierte die Welt, in der Du stundenweise Zuflucht suchtest. Die Kneipen waren dein zweites, nein dein erstes Zuhause. Hier warst Du ganz Du selbst und für alle der "Kalle". Hier eine Kneipe, die er gern mit mir aufsuchte. Sie ist in der Nähe des "Rudower Fließes". 


-Es wäre jetzt schön mit meinen Eltern in unserem blauen VW-Käfer auf der Transit-Strecke nach Peine oder Dänemark im Stau zu stehen, auch wenn meine Mutter schon die 10 Zigarette im Auto rauchen würde und mein Vater die Schlager-Kassette im Kassettenrecorder zum dritten Mal wendete.


-Und anders als damals würde ich mich heute gewiss riesig freuen, stünde mein Vater noch ein letztes Mal angetrunken mit unserem Hund Tapsy vor dem Schultor, um mich von der Schule abzuholen.

-Oder eine der vielen Fahrradtouren (mit meinem Vater) entlang der "Rudower Höhe" und des "Rudower Fließ" könnte ich mir jetzt gut vorstellen.

-Meine Mutter, die sich aus guten Gründen oft aus dem Familiengeschehen zurückzog, würde ich nun bitten wollen, noch einmal mit meinem Vater und mir ins große Schwimmbad in der Gropiusstadt zu gehen, auch wenn sie ihn abgrundtief verachtete. Ich habe diese Tage als Kleinkind sehr genossen, wie man auf alten Bildern sieht.


-Ich hätte mich im Sommer 2022 nicht vom "Krankenbett" meiner Mutter vertreiben lassen dürfen, kostete es, was es wolle. Und auch die anderen unschönen Dinge, die man uns allen an diesem Wochenende angetan hatte, ließe ich heute nicht mehr zu. Ich konnte nicht ahnen, dass dies die letzte persönliche Begegnung mit ihr war. Ich hatte mich innerlich auf ein Treffen in größerer Runde im Frühling 2023 gefreut.

-Ich möchte gern das Lachen meiner Oma hören, auf ihren Töpfen & Pfannen Schlagzeug spielen und in ihrem Schrebergarten ein kleines Lagerfeuer machen.



Doch all diese vielen Momente liegen, unerreichbar und dick verglast, hinter dem Schaufenster der Erinnerungen, an dem man seine Nase platt drücken und in das man nur zurückschauen kann. 


"Die Erinnerung
ist ein Fenster,
durch das ich sehen kann,
wann immer ich will."

(Autor unbekannt)

Donnerstag, 6. März 2025

Eintrag 880

 Meine Oma hatte mir schon gesagt:
Wenn man sein Geld vermehren möchte,
dann gibt man so wenig wie möglich davon aus.