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Frühling🌞🌞🌞//🐰❤️🐌 = P❤️M

Sonntag, 14. Juli 2019

Eintrag 190

Die Arbeitswoche war, wie immer, voll mit Arbeit gepackt. Mir ist es weiterhin ein Rätsel, wie behauptet werden kann, dass nur eine Person den Kreditorenbereich abdecken sollte. 

Das Unternehmen hat mehr Mitarbeiter als vor einigen Jahren, was wiederum dazu führt, dass diese Mitarbeiter mehr Kreditoren-Rechnungen produzieren. Während der Sommerpause schaffe ich gerade so den Arbeitsaufwand. Wenn im Spätsommer das Geschäftsjahr ins Rollen kommt, werde ich wieder ins Trudeln kommen, wie im April und Mai auch. Da ich keine Überstunden machen darf (nur ohne Bezahlung), sehe ich nicht ein, länger zu bleiben ohne eine Anerkennung meiner Kollegen zu erhalten. Überhaupt fühle ich mich eher gemaßregelt und ein Lob, wie ich es anfangs oft erhielt, höre ich kaum noch.

Die Arbeit an sich mag ich und sie füllt mich aus. Mir sind die Arbeitsabläufe in Fleisch und Blut übergegangen und ich fahre gern ins Büro. Leider verursache ich durch kleine Buchungsfehler, die jedem Sachbearbeiter unterlaufen können, auch Aufwand für meine Kolleginnen. Natürlich werden meine Arbeitsprozesse kontrolliert, was auch richtig ist. Nur die Art und Weise, wie mir die Fehler präsentiert werden, finde ich verbesserungswürdig. 

Ich fühle mich weiterhin in den Pausen vom Team eher ignoriert, weshalb ich beschlossen habe, meine Pausen anders zu verbringen. Ich habe es nicht nötig wie ein Idiot den Kollegen beim Essen zuzuschauen und zu erleben, wie ich in den Gesprächen übergangen werde.

Ich hoffe sehr, dass mein Einsatz noch lange dauert auch wenn ich im Gefühl habe, dass ich im September/Oktober abgemeldet werden könnte.

Bin bis zum 6.8. im Urlaub, während dieser Zeit werde ich nicht bloggen😊

Samstag, 13. Juli 2019

Eintrag 189

Der Astronaut.

Selten hat mich eine Stimme so tief berührt, wie die des "Astronauten" aus der Sendung "The Masked Singer" (Pro7). Sie wirkt am besten, wenn man sich Kopfhörer aufsetzt...


 Quelle: Youtbe.com

Das Original des Songs "Tears in heaven" stammt von Eric Clapton, der mit diesem Lied den Tod seines kleinen Sohnes nach einem Fenstersturz aufarbeitet hat. Ein paar Hintergrundinformationen zu diesem Lied findet ihr hier: https://www.abschiedstrauer.de/tears-in-heaven-deutsch.htm

Als ich dieses Lied gestern im TV hörte, musste ich weinen, denn als Papa bin ich bei soviel Emotionen auch gelegentlich "nah am Wasser gebaut".

Sonntag, 7. Juli 2019

Eintrag 188

Bald 45 Jahre alt.

Es dauert nicht mehr lang, in 2 Wochen werde ich 45 Jahre alt. Oft frage ich mich, wo all die Jahre geblieben sind. In 15 Jahren bin ich 60, wenn nichts dazwischen kommt. Dieser Gedanke ist schon heftig. 

Ich kann die Menschen schon verstehen, die mitten im Leben eine "Gedankenkrise" bekommen. Man zieht ein innerliches Fazit und macht eine Soll/IST-Analyse. Vielen Menschen wird bewusst, dass sie ihre Träume, die sie als Kind hegten, nicht oder nur zum Teil verwirklichen konnten. Die Zeitspanne bis zum Tod wird immer kürzer. 

Um in der Fussballersprache zu sprechen: "Wenn man nach 60 Minuten 1:3 hinten liegt und gegen den FC-Bayern spielt, dann wird es schwer bis zur 90 Minute noch ein Ausgleich zu schaffen..,". Das Leben hält stets Überraschungen bereit, egal ob positiver oder negativer Art und ob das Spiel wirklich 90 Minuten dauert, ist auch noch offen. 

Löst man sich jedoch vom dem Gedanken, unbedingt gegen den FC-Bayern einen Ausgleich erreichen zu müssen, dann wechselt man die Perspektive. Vielleicht ist es auch schön, einfach alles gegeben und ein schönes Spiel gehabt zu haben (Der Weg ist das Ziel // Glück kann man nicht erzwingen). 

Da ich meinen Sohn an meinem Geburtstag nach Berlin hole, werde ich vermutlich nicht feiern. Ich mag meine Geburtstage nicht feiern, weil ich nur ungern im Mittelpunkt stehe. Im Grunde ist dieser Tag wie jeder andere Tag auch. Leonard sehe ich dann endlich mal 2,5 Wochen am Stück. Es ist dann auch schon 7 Wochen seit dem letzten Papa-Wochenende her. Nach dem Urlaub werde ich ihn wieder im 4-Wochen-Rhythmus sehen, so mein Plan.

Samstag, 6. Juli 2019

Eintrag 187

Gedichte-Schreib-Blockade.


Seit weit über einem Jahr gelingt es mir nicht mehr ein Gedicht zu schreiben. Es gab eine Hand voll Schreibversuche, die mich jedoch nicht zufrieden gestellt haben. Mir mangelt es nicht an Ideen für Themen, doch leider lasse ich mich dazu hinreißen, bereits vorhandene Formulierungen älterer Texte zu verwenden. Dies geschiet ganz unterschwellig und unbewusst.

Da mir das Schreiben von Texten geholfen hat, meine Erlebnisse und Gefühle zu verarbeiten, fehlt mir nun etwas. Ich war stets bemüht neue Elemente in meine Gedichte einzubauen, was mir aber immer seltener gelang. Mal sehen, was die nächsten Wochen oder Monate schreibtechnisch so bringen. Vielleicht kommt zeitnah wieder eine Initialzündung für neue Formulierungen.

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Eintrag 186

Seit dem Ende des Geschäftsjahres (30.6.) kommen etwas weniger Rechnungen pro Tag in mein Postfach. 

An eine ruhigere und stressfreiere Arbeitsweise ist jedoch nicht zu denken, weil zum Geschäfsjahresende viele Klärfälle bei der Kontenklärung auftreten. Mein Abteilungsleiter sagt, er hätte diese Angelelgenheiten gern bis zum September von mir erledigt. Wie soll ich das schaffen? Es stehen circa 100 Konten "schief" und ich komme pro Tag gerade mal so durch den Rechnungsprüfungsprozess. 

Das bisschen "Zeitpuffer", welches durch die leicht geringere Anzahl der Eingangsrechnungen entsteht, verwende ich für die Klärung von aktuellen Mahnangelegenheiten, die durch den langen Rechnungsprüfungsprozess von anderen Abteilungen entstehen. Eine Kollegin möchte mir 10 Konten für die Klärung abnehmen. 10 Konten sind zwar nett, aber leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein, weil ich bald 2,5 Wochen im Urlaub bin, die mir für die Kontenklärung fehlen.